Festplatten Partitionieren - Dateisysteme ReFS

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Dateisysteme ReFS

Wenn Dir bereits die Dateisysteme FAT, FAT32 und NTFS bekannt sind, dann werde ich Dir noch ein weiteres Dateisystem vorstellen, dass seit dem Microsoft Betriebssystem 8.1, Windows Server 2012 u. Windows Server 2012R2, für die Festplattenformatierung, zum Einsatz kommt. -Das Dateisystem ReFS (Resilient File System).

Dieses Dateisystem kann noch mehr als NTFS, deshalb bezeichnet man das Dateisystem ReFS auch Robustes Dateisystem.

Vorteile

  • Wie in NTFS werden die Änderungen in Transaktionsprotokollen festgehalten.
    Jedoch werden die Prüfsummen und Metadaten nicht wie bei NTFS überschrieben. Durch diese Methode kann man jederzeit eine ältere Versions oder auch alte Dateien wiederherstellen.
  • Geringere Anfälligkeit bei Stromausfall, wenn der Rechner nicht vorher ordnungsgemäß herunter gefahren werden konnte. Ebenso auch bei Systemabstürzen, soll das System unempfindlicher sein.
  • Computer mit dem Betriebssystem Windows 7 u. 8 die mit ReFS formatiert sind, können auf die Freigaben zugreifen.
  • Die Berechtigungsfreigaben erfolgen über Zugriffssteuerungslisten.
  • Während des Speicherns von großen Dateien, lässt sich das System ohne Performanceeinbrüche ausführen..
  • Defekte Dateien können automatisch und schneller repariert werden.
  • Reparaturen des Systems lassen sich während dem laufenden Betrieb ausführen.

Nachteil

  • Unterstützung von externen Datenträgern ist nicht möglich.

Erkennen von defekten Sektoren während des Betriebs

Der gesamter Cluster des betroffenen Sektors wird dann in einer Datei $BADCLUS$ als defekt gekennzeichnet. Den Dateien die diesen Sektor zur selben Zeit beschrieben hätten, wird ein anderer Sektor zugewiesen.
Erkennt das Dateisystem während des Lesevorgangs einen defekten Sektor, muss in den meisten Fällen eine zweite Datensicherung eingespielt werden, da die darauf befindlichen Daten meist zerstört sind.

 

Robustes Dateisystem: Übersicht


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